Donnerstag, September 27, 2007

Jack Peñate - Torn On The Platform

Ska ist ja sonst nicht so mein Ding. Nein, das ist maßlos untertrieben, ich finde Ska unangenehmer als Hämorrhoiden. Um so verwunderlicher, dass mich "Torn On The Platform" sofort für sich eingenommen hat. Ska nur als Destillat neben anderen, das lasse ich mir gerne gefallen, vor allem, wenn dazu so ein schnurrig-originelles Video serviert wird. Außerdem hat Jack Peñate ein vielversprechendes Liebeslied für den bevorstehenden Winters geschrieben: My Yvonne! Auch das ist maßlos untertrieben: Ein schöneres Liebeslied werden wir in diesem Jahr wohl nicht mehr zu hören bekommen! Bitte auf seiner Myspace-Seite unbedingt nachhören, ob ich recht habe.

Donnerstag, September 20, 2007

In eigener Sache. Donna Regina - More

Wer zuletzt in einer mittelgroßen Stadt im Ruhrgebiet regelmäßig ins Kino ging, bekam in schöner Wiederkehr Donna Reginas How Beautiful zu hören. Ein lokaler Energieanbieter hatte offensichtlich Geschmack bewiesen und seine Werbebotschaft mit der hübschesten Musik, die man dafür hätte aussuchen können, unterlegt. Nicht zum ersten Mal war eine PR-Abteilung aufmerksam gewesen: Bereits vor Jahren hatte der Spot eines Autoherstellers den Klangwelten aus Köln große Popularität in Japan beschert.

Auch auf More, dem mittlerweile 10. Album von Donna Regina, finden sich einige Stücke, die wie geschaffen für die Untermalung von bewegten Bildern sind. Das liegt an den vielen offenen Andeutungen von musikalischen Motiven, die weiten Raum für Assoziationen lassen. Und an der sanften Verzagtheit der Stimme von Regina Janssen, die ihre Geschichten dagegen perspektivisch absteckt und die Welt stets nur in Ausschnitten besingt. Good Morning Day etwa bietet durch seine einminütige Prägnanz die ideal begrenzte Projektionsfläche für die eigene Erinnerung an verharschte Tage, auf denen man mal wieder ausgerutscht ist. Heart Oh Heart wiederum kartographiert in epischer Breite nie gesehene Traumlandschaften, während sich Dream On als heimlicher Hit des Albums empfiehlt. Und im Titelstück gleitet ein elektrisiertes Glockenspiel über sich nur gemächlich entwickelndes Schlagwerk – das musikalische Pendant zu der Einsicht, dass man vom Leben immer mehr erwartet als es zu geben bereit ist.

So liefern die zehn Stücke auf More Mini-Soundtracks zu ungefähren Ortschaften, die ihre aparte Schönheit erst im Auge des Betrachters vollends entfalten und deren Eigenart der Hörer durch seinen Besuch immer auch ein kleines bisschen mitgestaltet. More gibt einem die Eintrittskarte zum eigenen Kopfkino in die Hand. Es wäre demnach nicht verwunderlich, wenn sich die nächste große Kampagne wieder bei Donna Regina bedienen würde. Die beste Werbung hat das Duo jedenfalls in eigener Sache gemacht. More

Dienstag, September 11, 2007

The Sinner And The Saint - R.I.P. St. Thomas

15. April 2002: Im Duisburger Hundertmeister waren alle Stuhlreihen bis auf den letzten Platz besetzt. An jenem Abend sollte das Publikum das seltene Glück eines durchweg homogenen, ergreifenden und vor Schönheit Gänsehaut bereitenden Konzerts von Lambchop erleben. Zuvor musste ein Mann allein den Weg zu den großen Gefühlen ebnen: Saint Thomas. Ein scheuer Witzbold, der mit seiner Gitarre und vor allem mit seinen sympathisch-ulkigen Zwischenansagen den ganzen Saal im Handumdrehen für sich eingenommen hat. Seine Lieder und sein Wesen waren es, die uns die Poren öffneten, sie reinigten, in einer Art Vorwäsche, vom Schmutz des Alltags, den er nur zu gut zu kennen schien. Nun ist Saint Thomas tot. Nach jenem Konzert hatte es kaum noch Begegnungen mit ihm oder mit seiner Musik gegeben, hier und da mal ein Song auf einem Mixtape, "Let's Grow Together" mal als CD vom Wühltisch. Aber mehr hatte er auch nicht gebraucht, um in Erinnerung zu bleiben. Danke dafür. Danke für jenen Abend. Rest In Peace.

Sonntag, September 09, 2007

Josh Rouse – Country Mouse, City House

„Country Mouse, City House“ ist das mittlerweile siebte Album des aus Nebraska stammenden und aktuell in Valencia lebenden Sängers – und wie jeder seiner Vorgänger hätte es auch in den 70ern erscheinen können. Denn das ist das Jahrzehnt, an dem Rouses Songwriting und Arrangements geschult sind. Vor allem am Pop wie man ihn vor 30 Jahren mochte. In einer besseren Welt wären Songs wie „Sweetie“, „Italian Dry Ice“ oder „London Bridge“ Vier-Minuten-Super-Novas am sonst spärlich beleuchteten Hitparaden-Himmel. Stattdessen verstecken sie sich als funkelnde Kleinode, nach denen sich zu suchen lohnt. Dabei bleibt die Musik auf „Country Mouse, City House“ überwiegend verhalten, ja bescheiden, und nur selten wird’s mal etwas flotter wie in „Nice To Fit In“. So bietet das Album neun kleine Abschiede vom Sommer, „something with more of a “wintry” feel“, wie Rouse selbst sagt. Musik also, die in eine alte Zeit zurück und in eine neue herüber trägt. Wann wird’s mal wieder richtig Winter? Reinhören.

Montag, August 27, 2007

Hanns-Josef Ortheil – Die große Liebe

Am Donnerstag legte Lars mir einen Stapel Versuchsformulare auf den Tisch. Scherversuche. Dies bedeutet Versuchsmaterial einbauen, Messinstrumente einstellen, Gerät starten. Warten. Es dauert etwa 30 bis 60 Minuten bis etwas passiert. Dann müssen zunächst nach 1, 3, 5, 7, 10, dann alle 5 Minuten die entsprechenden Werte abgelesen und in ein Protokoll eingetragen werden. Der Versuch läuft eine Stunde. Was ich damit sagen will: ca. 2 Stunden habe ich nicht viel mehr zu tun, als auf eine Maschine zu starren, darauf zu warten dass etwas passiert und wenn etwas passiert, ein paar Werte abzulesen. Und weil ich diese Zeitverschwendung zum Kotzen finde, lese ich nebenher Bücher. Zuletzt waren das z. B.: Alex Capus "Glaubst du, daß es Liebe war?", Alain Claude Sulzer "Annas Maske" und Jonathan Franzen "Die 27ste Stadt".

Und just am Donnerstag hatte ich kein Buch dabei. Verdammter Mist, dachte ich, und schob den Versuch auf. In der Mittagspause lief ich zu Schaten im Unicenter. Ich blätterte durch die Neuerscheinungen und stieß auf "Das Verlangen nach Liebe" von Hanns-Josef Ortheil. Der Klappentext klingt gut, dachte ich, doch so ein Hardcover ist mir zu teuer. Aber da stand auch: „Nach „Die große Liebe“ hat Hanns-Josef Ortheil einen neuen Liebesroman geschrieben.“ Ich suchte nach diesem Vorgänger unter den Taschenbüchern und fand es tatsächlich. Auf dem Umschlag wird der unbarmherzige Denis Scheck zitiert, der selten ein Buch nicht in die Tonne befördert – ich nahm es mit.

Italiener in Deutschland und Deutsche in Italien, das ist immer noch ein Modethema in der deutschen Unterhaltungsliteratur und ich gebe zu, ich habe über Jan Weilers Antonio geschmunzelt. Doch so langsam geht mir der x-te Aufguss dieses Themas auf den Keks. Warum aber dann dieses Buch, in dem es genau darum geht, dass ein Deutscher für 10 Tage nach Italien fährt? Weil es ganz anders ist, weil es um die große, ernsthafte, tiefe Liebe geht, um das Meer, ums Essen, um Traditionen. Der Ich-Erzähler, ein Münchner Redakteur, will einen Film über das Meer drehen und fährt dafür nach San Benedetto. Er war nicht mehr verliebt, seit er mit 17 seine damalige Freundin mit ihrem Musiklehrer beim Cunnilingus erwischte. Daraufhin hatte er sich in kurze Affären gestürzt, hatte nur noch Interesse an Sex, nicht aber an der Liebe. Nun begegnet sie ihm doch noch, und zu sehen wie er sie festzuhalten versucht ist weder kitschig noch abgeschmackt. Fast kommt es mir vor, es ist der Rhythmus der Meeresbrandung, der ihn gefangen hält und in dem er erzählt. Und ich bin mir bis zum letzten Satz nicht sicher: kommt sie?


Anm. der Redaktion: Das mit dem Cunnilingus hab ich nur geschrieben, weil der Blog wegen des Sommerlochs neue Leser braucht. So etwas würde ich doch sonst nie in den Mund nehmen!

Mittwoch, August 22, 2007

Lucio Battisti - La Canzone del Sole

Ich melde mich mal für ein paar Tage ab (nicht, dass es vorher hier besonders aufgefallen wäre, dass ich noch da bin). Kann den Regen einfach nicht mehr ertragen, also geht es in Richtung Sonne. Passend dazu die "Canzone del Sole" von Lucio Battisti. Frl. W., übernehmen Sie, derweil.

Freitag, August 10, 2007

The Afghan Whigs – Gentlemen (1993)

Hier also, in dem Land, von dem Du glaubtest, es kenne keine gute Musik, liefen im TV, viel zu spät, immer wieder dieselben drei Videos. Eines hieß „Disarm“, das andere hast Du vergessen, das dritte war „Debonair“ von den Afghan Whigs. Wie oft hast Du ihr, in der Via Santa Maria, im Geiste diese Worte vorgesungen:

Hear me now and don't forget
I'm not the man my actions would suggest
A little boy, I'm tied to you
I fell apart
That's what I always do

Und Dich aber tatsächlich nie getraut. Du feiger Hund in love hast Dich lieber lächerlich gemacht und Dich im Dreck aus Selbstmitleid gewälzt. Aber immerhin, da war die Musik, wenn Du entlang der schiefen Schatten um den Turm gestreunt bist oder Deine verzweifelte Lache von der Brücke auf die Züge sprang. „'Cause it don't bleed and it don't breathe / It's locked its jaws and now it's swallowing / It's in our heart / It's in our head / It's in our love / Baby it's in our bed”. Die Seuche griff gnadenlos um sich, alles war von deinen kranken Gefühlen befallen. Aber, da war die Musik, das einzige, was noch etwas zählte und so sehr du sie auch bespucktest, sie war immun gegen jede Attacke, sie dröhnte groß und mächtig über die Piazze, über die Corsi, bis in die kleinsten Vicoli war sie zu hören und wenn dir auch sonst nichts von jenen Tagen geblieben ist, so doch die Erinnerung an deinen Daumen, wie er auf Play drückte, damit du den Text von „If I Were Going“ auswendig lerntest, damit dir was zu sagen blieb, wenn du dir selbst beim Gang zu den eignen Worten mal wieder im Wege stehen solltest. Und wenn auch das nichts half, dann skipptest du eben vor bis zum letzten Lied, dem Schlussgebet ohne Worte, das hatte keine Worte, das brauchte keine Worte. Es war nur Musik.

Montag, Juli 30, 2007

Stadtgespräch

Die erste offizielle Ankündigung war wenige Tage alt, da kratzte das Frl. W. den Bochumer Stadtspiegel vom Treppenhausboden und machte mich auf einen Artikel aufmerksam, den ich, zumindest in Auszügen, der geschätzten Guten-Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Auf S. 3 findet sich dort unter der bezeichnenden Überschrift "Unsere Gäste sind talentiert und wir haben jetzt den Beweis in der Hand" (es ging um das Oberthema "Heart Of Gold" - Die Goldkanten-CD) folgender Passus:


Ich bin begeistert! Und gehe davon aus, dass das nun immer so gut klappt: Also, ich schreibe hier was über die Prince-Party im Juni 2008 und ein paar Tage später steht das dann in der Zeitung, ja? Über diesen Artikel hier möchte ich übermorgen bitte etwas in der WAZ lesen. Und danach können gerne SZ, FR, TAZ, FAZ, Intro, Spex und meinetwegen auch der Musikexpress folgen. Aber bitte ab der nächsten Ausgabe die Nennung des "Guten"-Links nicht vergessen. Schließlich hätte auch ich gerne mal so viele Leser wie der Stadtspiegel.

Freitag, Juli 27, 2007

Joey Goebel – Vincent II

Lieblingsmusiker: Jay-Jay Johanson
Lieblingsserie: Grey’s Anatomy
Lieblingsfilm: Secretary

Einer, der es selbst als Künstler nicht geschafft hat, der vor sich hinschimpft über die Radiomusik, die so schlecht ist und sich trotzdem gut verkauft und tot gespielt wird, bekommt einen geheimen Job. Er soll einen Jungen mit großem sprachlichen und musikalischen Talent zur Seite stehen, damit dieser Songs, Fernsehserien und Filmdrehbücher schreibt. Die Theorie dahinter besagt, dass nur ein leidender Künstler die Inspiration für wirklich große Kunst besitzt. Also quält der Agent seinen Schützling Vincent, den er längst liebt wie einen Sohn, indem er seinen Hund vergiftet, seine Freundinnen vertreibt, ihm Krankheiten anhängt. Und Vincent schreibt künstlerisch wertvoll und sehr erfolgreich bis zum Zusammenbruch.

Joey Goebel beschreibt seine Figuren überaus eindrücklich, er bindet sie mir quasi aufs Herz, damit ich mit ihnen leide, kämpfe, liebe, mit ihnen die Hoffnung verliere und am Ende doch erlöst werde. In „Vincent“ zeigt er reichlich Herzblut für Musik, Film und Fernsehen, mit großen Idealen, mit Abscheu für den Schund der überall gespielt wird und dem dazugehören Kommerz und verliert trotzdem nicht die Hoffnung auf Besserung. Dieses Buch ist eine Ode an Freundschaft und Liebe (zu sich selbst und anderen) oder doch an das Leiden?

Joey Goebel – Vincent I

Lieblingsmusiker: Prince
Lieblingsserie: Die Waltons
Lieblingsfilm: Magnolia

Immer wieder hat sich die Literatur am Gegensatz zwischen Kunst und Leben gerieben. Hat ihre Helden in die Welt geschickt, damit die sich die „Hörner ablaufen“, meist auch, um ihre ideellen Lebensträume an der Prosa der Verhältnisse scheitern zu lassen. Die Künstlerfigur ist nach diesem Verständnis eine, die nicht mehr ungebrochen in ihrer Umgebung aufgehen kann. Sie hat ihrem Künstlerstatus weitestgehend zu entsagen, um in der Gesellschaft zu reüssieren, um in ihr einen sinnvollen Platz einnehmen zu können. Die Bewahrung des Künstlertums gelingt dann nur noch um den Preis des Leidens. Das Leiden wird aus dieser traditionalistischen Sicht zur Voraussetzung künstlerischen Schaffens, ja es macht ihr eigentliches Wesen aus. Genau an dieser Stelle setzt der Autor Joey Goebel seinen Vincent in die Welt, ein geniales Wunderkind, dessen vielfältige Begabungen in seiner trostlosen, bildungsfeindlichen Umgebung kläglich vernachlässigt würden, wäre da nicht Harlan. Harlan arbeitet im Auftrag von „New Renaissance“, einem Unternehmen, das der todkranke und nahezu allmächtig gezeichnete Medienherrscher Foster Lipowitz neu ins Leben gerufen hat. Mit „New Renaissance“ soll das schlechte Gewissen von Lipowitz reingewaschen und eine durch Mainstreamprodukte weichgespülte Kultur- und Unterhaltungsindustrie wieder mit hochwertigen Gütern versorgt werden. Harlan nimmt also Einfluss auf die künstlerische Produktivität des kleinen Genies, indem er dessen Leben zum Leiden macht. Er tötet Vincents geliebten Hund, bezahlt seine Mutter dafür, dass sie sich davonmacht und verleitet die wenigen Frauen, die sich für Vincent interessieren, ihn zu quälen und schließlich zu verlassen. Als Vincents „Manager“ erzielt Harlan damit das von „New Renaissance“ gewünschte Ergebnis: Vincents fortwährende Leiden inspirieren ihn zu immer neuen hochwertigen Kunstwerken. Zwei zutiefst moralische Fragen werden hier aufgeworfen, aus denen der Roman seine ganze Spannkraft bezieht: Zum einen: Ist es legitim einen (künstlerisch hochbegabten) Menschen leiden zu lassen, wenn davon die Allgemeinheit profitiert? Und zum anderen: Kann (und soll!) einer Gesellschaft, in welcher der „Erfolg“ von Kunst vom Grad ihrer Belanglosigkeit abhängt, überhaupt noch geholfen werden? Ob der Roman diese Fragen zu genüge (und eindeutig) beantwortet, ob diese Fragestellung überhaupt so selbstverständlich und zulässig ist, soll jeder Leser für sich selber entscheiden. Harlan zumindest entscheidet sich am Ende für eine Auflösung. Bis dahin durchläuft er mit Vincent 12 Stationen einer Leidensgeschichte, die jeweils mit dem Namen einer Frau betitelt sind. Ob Rachel oder Norma Jean, jeder Kummer bekommt so eine konkrete Überschrift. Die Kunst, das Leiden und das Ewig Weibliche: Alles also wie gehabt.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Ein Jahr - Es geht voran!

Leise, von mir selbst erst im letzten Moment bemerkt, feiert "nur die guten" in diesen Tagen sein Einjähriges. Im Juli 2006 wäre ich ehrlich gesagt sehr vorsichtig mit Aussagen zur Lebensdauer dieses "Projekts" gewesen. Inzwischen hat sich die Mischung aus virtueller Aufmerksamkeitsdefizitbeseitigung, Selbstbeschäftigungstherapie, Prince-Artikel raushauen, die sonst und auch hier eh keiner lesen mag und Bumsgeschichten-Sucher-Verarsche aber derart in meinem Freizeitverhalten etabliert, dass ich ohne nun auch nicht mehr mag. A propos "Bumsgeschichten": Mit 125 Hits nach wie vor der beliebteste Suchmaschinen-Referrer, über den sich auf diese Seite verirrt wurde. Weit abgeschlagen dahinter folgen "Pop Goes My Heart" und "Prince Planet Earth Kritik" mit jeweils 14 Suchenden. Um den Traffic hier zu erhöhen, sollte ich öfters so Wörter wie "Penis" oder "Vagina" in meine Texte einbauen. Oder vielleicht noch besser "Pimmel", "Arsch" und "Ficken"? Gebt der gierigen Google-Krake das, was sie am liebsten frisst. Mal sehen was die Statistiken in einem Jahr dazu sagen.

Wie wird "nur die guten 2.0." in Zukunft aussehen? Den schicken Pusteblumen- Hintergrund gibt es ja schon länger (Copyright und Dank geht an Frl. W.!), das nächste "Tied To The 90's"-Album steht ebenfalls fest, also muss mal wieder was Neues her, die Internet-Meute lechzt nunmal nach heißem Scheiß. Frl. W. und ich werden demnächst in der Rubrik "Das literarische Duett" unabhängig voneinander (d.h. ohne Absprache untereinander) Buchbesprechungen raushauen. Los geht es mit Joey Goebels "Vincent". Die "Duett"-Geschichte ist beliebig erweiterbar, sowohl was den Inhalt als auch die Form angeht (natürlich können nicht nur Bücher, sondern auch Platten, Filme usw. auf diese Art besprochen werden und es muss auch nicht beim "Duett" bleiben: Eine Multi-User-Rubrik wäre denkbar, also eine Erweiterung zum Terzett, Quartett oder whatever; wer sich also berufen fühlt, was zum "Vincent" zu schreiben, der möge laut aufschreien). Und schließlich gibt es da noch "Prince - A Celebration" - eine Party zum 50. Geburtstag von Prince, die am 7. Juni 2008 in der Goldkante stattfinden wird. Wobei ich noch nicht sicher bin, ob ich den riesigen Marketing-Elefanten dazu allein auf dieser Seite herumtrampeln lasse oder lieber etwas Eigen(ständig)es aufmache. Oder überhaupt gar nichts mache. Dann kommt keine Sau, Frl. W. müsste sich an dem Abend all die vielen Prince-Lieder alleine anhören und würde sich bitter mit einem Tocotronic-Abend rächen. Soweit, liebe treue "Guten"-LeserInnen, dürfen wir es nicht kommen lassen. Also den 7. Juni 2008 bitte jetzt schon mal vormerken.