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Donnerstag, Juli 24, 2008

Laternen am Wegrand - Hilde Domin

Ich will dich - Begegnungen mit Hilde Domin

Die junge Filmemacherin Anna Ditges entdeckt in einer Buchhandlung einen Gedichtband von Hilde Domin. Sie beschließt, die Frau kennen zu lernen, der es gelungen ist, sie mit wenigen Worten so tief zu berühren. Von der ersten Begegnung an ist die Kamera dabei. Der Zuschauer ist Zeuge des Moments, in dem die Tür aufgeht und sich alles entscheidet. Dann die Überraschung: Eine der bedeutendsten zeitgenössischen Lyrikerinnen Deutschlands, weit über 90 und als ruppig bekannt, gewährt Einblick in ihre mit Büchern voll gestopfte Wohnung und in ihr bewegtes, von der Exilerfahrung geprägtes Leben. Nach und nach werden die Begegnungen immer intimer, die Eitelkeiten und Eigenarten der Dichterin dabei nicht ausgespart. „Ich will dich“ erzählt Zeitgeschichte in der Personengeschichte und streift Themen, die uns alle etwas angehen: Zivilcourage, Verlust von geliebten Menschen, Einsamkeit im Alter. Und nicht zuletzt zeichnet die Dokumentation das Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen den Generationen nach. In einem Interview wurde Anna Ditges gefragt, welche Wirkung sie sich von ihrem Film erhoffe: „Um es mit Hildes Worten zu sagen: ‚Laternen anzünden in den Herzen am Wegrand‘.“ Es mögen bald viele Lichter brennen.

Montag, August 27, 2007

Hanns-Josef Ortheil – Die große Liebe

Am Donnerstag legte Lars mir einen Stapel Versuchsformulare auf den Tisch. Scherversuche. Dies bedeutet Versuchsmaterial einbauen, Messinstrumente einstellen, Gerät starten. Warten. Es dauert etwa 30 bis 60 Minuten bis etwas passiert. Dann müssen zunächst nach 1, 3, 5, 7, 10, dann alle 5 Minuten die entsprechenden Werte abgelesen und in ein Protokoll eingetragen werden. Der Versuch läuft eine Stunde. Was ich damit sagen will: ca. 2 Stunden habe ich nicht viel mehr zu tun, als auf eine Maschine zu starren, darauf zu warten dass etwas passiert und wenn etwas passiert, ein paar Werte abzulesen. Und weil ich diese Zeitverschwendung zum Kotzen finde, lese ich nebenher Bücher. Zuletzt waren das z. B.: Alex Capus "Glaubst du, daß es Liebe war?", Alain Claude Sulzer "Annas Maske" und Jonathan Franzen "Die 27ste Stadt".

Und just am Donnerstag hatte ich kein Buch dabei. Verdammter Mist, dachte ich, und schob den Versuch auf. In der Mittagspause lief ich zu Schaten im Unicenter. Ich blätterte durch die Neuerscheinungen und stieß auf "Das Verlangen nach Liebe" von Hanns-Josef Ortheil. Der Klappentext klingt gut, dachte ich, doch so ein Hardcover ist mir zu teuer. Aber da stand auch: „Nach „Die große Liebe“ hat Hanns-Josef Ortheil einen neuen Liebesroman geschrieben.“ Ich suchte nach diesem Vorgänger unter den Taschenbüchern und fand es tatsächlich. Auf dem Umschlag wird der unbarmherzige Denis Scheck zitiert, der selten ein Buch nicht in die Tonne befördert – ich nahm es mit.

Italiener in Deutschland und Deutsche in Italien, das ist immer noch ein Modethema in der deutschen Unterhaltungsliteratur und ich gebe zu, ich habe über Jan Weilers Antonio geschmunzelt. Doch so langsam geht mir der x-te Aufguss dieses Themas auf den Keks. Warum aber dann dieses Buch, in dem es genau darum geht, dass ein Deutscher für 10 Tage nach Italien fährt? Weil es ganz anders ist, weil es um die große, ernsthafte, tiefe Liebe geht, um das Meer, ums Essen, um Traditionen. Der Ich-Erzähler, ein Münchner Redakteur, will einen Film über das Meer drehen und fährt dafür nach San Benedetto. Er war nicht mehr verliebt, seit er mit 17 seine damalige Freundin mit ihrem Musiklehrer beim Cunnilingus erwischte. Daraufhin hatte er sich in kurze Affären gestürzt, hatte nur noch Interesse an Sex, nicht aber an der Liebe. Nun begegnet sie ihm doch noch, und zu sehen wie er sie festzuhalten versucht ist weder kitschig noch abgeschmackt. Fast kommt es mir vor, es ist der Rhythmus der Meeresbrandung, der ihn gefangen hält und in dem er erzählt. Und ich bin mir bis zum letzten Satz nicht sicher: kommt sie?


Anm. der Redaktion: Das mit dem Cunnilingus hab ich nur geschrieben, weil der Blog wegen des Sommerlochs neue Leser braucht. So etwas würde ich doch sonst nie in den Mund nehmen!

Freitag, Juli 27, 2007

Joey Goebel – Vincent II

Lieblingsmusiker: Jay-Jay Johanson
Lieblingsserie: Grey’s Anatomy
Lieblingsfilm: Secretary

Einer, der es selbst als Künstler nicht geschafft hat, der vor sich hinschimpft über die Radiomusik, die so schlecht ist und sich trotzdem gut verkauft und tot gespielt wird, bekommt einen geheimen Job. Er soll einen Jungen mit großem sprachlichen und musikalischen Talent zur Seite stehen, damit dieser Songs, Fernsehserien und Filmdrehbücher schreibt. Die Theorie dahinter besagt, dass nur ein leidender Künstler die Inspiration für wirklich große Kunst besitzt. Also quält der Agent seinen Schützling Vincent, den er längst liebt wie einen Sohn, indem er seinen Hund vergiftet, seine Freundinnen vertreibt, ihm Krankheiten anhängt. Und Vincent schreibt künstlerisch wertvoll und sehr erfolgreich bis zum Zusammenbruch.

Joey Goebel beschreibt seine Figuren überaus eindrücklich, er bindet sie mir quasi aufs Herz, damit ich mit ihnen leide, kämpfe, liebe, mit ihnen die Hoffnung verliere und am Ende doch erlöst werde. In „Vincent“ zeigt er reichlich Herzblut für Musik, Film und Fernsehen, mit großen Idealen, mit Abscheu für den Schund der überall gespielt wird und dem dazugehören Kommerz und verliert trotzdem nicht die Hoffnung auf Besserung. Dieses Buch ist eine Ode an Freundschaft und Liebe (zu sich selbst und anderen) oder doch an das Leiden?

Joey Goebel – Vincent I

Lieblingsmusiker: Prince
Lieblingsserie: Die Waltons
Lieblingsfilm: Magnolia

Immer wieder hat sich die Literatur am Gegensatz zwischen Kunst und Leben gerieben. Hat ihre Helden in die Welt geschickt, damit die sich die „Hörner ablaufen“, meist auch, um ihre ideellen Lebensträume an der Prosa der Verhältnisse scheitern zu lassen. Die Künstlerfigur ist nach diesem Verständnis eine, die nicht mehr ungebrochen in ihrer Umgebung aufgehen kann. Sie hat ihrem Künstlerstatus weitestgehend zu entsagen, um in der Gesellschaft zu reüssieren, um in ihr einen sinnvollen Platz einnehmen zu können. Die Bewahrung des Künstlertums gelingt dann nur noch um den Preis des Leidens. Das Leiden wird aus dieser traditionalistischen Sicht zur Voraussetzung künstlerischen Schaffens, ja es macht ihr eigentliches Wesen aus. Genau an dieser Stelle setzt der Autor Joey Goebel seinen Vincent in die Welt, ein geniales Wunderkind, dessen vielfältige Begabungen in seiner trostlosen, bildungsfeindlichen Umgebung kläglich vernachlässigt würden, wäre da nicht Harlan. Harlan arbeitet im Auftrag von „New Renaissance“, einem Unternehmen, das der todkranke und nahezu allmächtig gezeichnete Medienherrscher Foster Lipowitz neu ins Leben gerufen hat. Mit „New Renaissance“ soll das schlechte Gewissen von Lipowitz reingewaschen und eine durch Mainstreamprodukte weichgespülte Kultur- und Unterhaltungsindustrie wieder mit hochwertigen Gütern versorgt werden. Harlan nimmt also Einfluss auf die künstlerische Produktivität des kleinen Genies, indem er dessen Leben zum Leiden macht. Er tötet Vincents geliebten Hund, bezahlt seine Mutter dafür, dass sie sich davonmacht und verleitet die wenigen Frauen, die sich für Vincent interessieren, ihn zu quälen und schließlich zu verlassen. Als Vincents „Manager“ erzielt Harlan damit das von „New Renaissance“ gewünschte Ergebnis: Vincents fortwährende Leiden inspirieren ihn zu immer neuen hochwertigen Kunstwerken. Zwei zutiefst moralische Fragen werden hier aufgeworfen, aus denen der Roman seine ganze Spannkraft bezieht: Zum einen: Ist es legitim einen (künstlerisch hochbegabten) Menschen leiden zu lassen, wenn davon die Allgemeinheit profitiert? Und zum anderen: Kann (und soll!) einer Gesellschaft, in welcher der „Erfolg“ von Kunst vom Grad ihrer Belanglosigkeit abhängt, überhaupt noch geholfen werden? Ob der Roman diese Fragen zu genüge (und eindeutig) beantwortet, ob diese Fragestellung überhaupt so selbstverständlich und zulässig ist, soll jeder Leser für sich selber entscheiden. Harlan zumindest entscheidet sich am Ende für eine Auflösung. Bis dahin durchläuft er mit Vincent 12 Stationen einer Leidensgeschichte, die jeweils mit dem Namen einer Frau betitelt sind. Ob Rachel oder Norma Jean, jeder Kummer bekommt so eine konkrete Überschrift. Die Kunst, das Leiden und das Ewig Weibliche: Alles also wie gehabt.

Freitag, April 06, 2007

1967 – Pop – 2007

31. März 2007. Im Zwischenfall zuletzt 89 oder 90 gewesen. Damals immer nur wegen der Gruftie-Mädchen in Strapsen hingegangen, wegen der Musik, die mich nicht die Bohne interessiert hat, bestimmt nicht. Kaum eine Erinnerung daran gerettet. Heute also die Pop 2007. Als Don über die Gästeliste rein und gleich hoch. Nachdem der Saal sich gefüllt hat, spricht Mike Litt einleitende Worte und erzählt was von „bester Band der Welt aus Hamburg“. Mike Litt ist zwar ein großer Sympathieträger, aber diese Aussage kann er so nicht gewollt haben. Denn die Lehmitz Hausband eiert musikalisch irgendwo zwischen Die Happy und Suderwicher Schweineball herum. Das ist viel gruseliger als die Gruftie-Mädchen in Strapsen, die ich spätestens an dieser Stelle zu vermissen beginne. Jürgen Boebers-Süßmann liest als erster aus „Skandal im Sperrbezirk“, was klingt wie die passenden WAZ-Artikel zur Lehmitz Hausband. Die sollten sich mal zusammentun. Mir kommt Canettis „Masse und Macht“ in den Sinn, der Zustand der Entladung als befreiender Akt, als das Publikum unvermittelt die „Dallas“-Titelmelodie oder irgendwelche Gassenhauer aus den 70ern anstimmt. Dazwischen haut die Lehmitz Hausband immer wieder auch die leisesten Anflüge von Subkultur-Gefühlen gnadenlos zu Schrott. Zweiter Leser ist der zauselige Klaus Fiehe. Seine Radiostimme und die brillanten Fauser-Texte sind der erste Lichtblick an diesem Abend. LEBENdIGITAL fand ich nicht so schlecht wie manch anderer (und allemal besser als die „Hausband“). Ihre Videoprojektionen bekommen von mir das Prädikat „durchaus sehenswert“. Als schließlich der körperlich sichtlich angeschlagene Wolfgang Welt mit seinem Beutel auf die Bühne tritt, wirkt es, als hätte er seine Texte eben erst bei Aldi eingekauft. Als kinky Kronzeuge der verschwendeten Jugend seiner Zuhörerschaft sollte er uns an diesem Abend historische Sätze wie „schon halb drei und immer noch nix zu ficken“ oder „damals durfte man noch Neger sagen“ ins kollektive Gedächtnis meißeln. Dabei setzt er seinen phlegmatischen Bewegungen ein unglaubliches Lesetempo entgegen. Mindestens jeder dritte Satz wird von ihm zernuschelt, und gerade das ist seine Marke, wäre es anders, hätte es nicht halb so viel Unterhaltungswert. Welt geht durch seinen Tunnel am Ende des Lichts und schafft leider nur zwei als zu kurz empfundene Lesungen. Danach kündigt Mike Litt an, die „Hausband“ würde nun endlich mal durchspielen, womit er den Stöpsel aus der Wanne zieht und die Gäste mit dem Strudel nach unten rutschen. Henry boxt im TV um Millionen, Klaus Fiehe verstört die Gäste mit elitärem Folk-Einstieg und obskurem Zeitlupen-Dancehall, eine Stunde lang seiner Zeit voraus. Mike Litt ist zu guter Letzt besoffen genug, um dem Mob doch noch Stonsche Satisfaction zu geben. Hört nicht immer denselben Scheiß, denke ich, bevor es nach Hause geht. Zurück zu „Ficken, Musik und Arbeit“. Um mehr geht’s halt nicht. Diese Erkenntnis auszuhalten, ist nicht leicht, doch es gelingt an diesem Abend der gelebten Extreme. Bitte mehr davon.

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Helmut Krausser im TuT

Das TuT gefüllt mit etwa 70 Anwesenden. Die halbe Literarische Gesellschaft Bochums scheint da zu sein, dann noch zwei Deutsch-LKs mit flink mitschreibenden Jungrezensenten, der Rest deckt alle Facetten moderner wie überkommener Erscheinungsformen des Typs „Bücherfreund“ ab. Um kurz nach zwanzig Uhr tritt Helmut Krausser auf die Bühne. Seine Bewegungen wirken dabei unbeholfen, sobald er aber sitzt und liest, bekommen Vortrag und Gestik eine affektierte und doch faszinierende Eleganz. Welcher Film denn mit dem ersten Kapitel parodiert würde, fragt der Autor zu Beginn und klärt im weiteren Verlauf selber darüber auf, dass es sich hierbei um eine ironische Dracula-Reminiszenz handele. Es folgen lange Passagen aus „Eros“, in die sich Krausser unvermittelt, ja nach Belieben ein- und ausklingt und als Alleskönner präsentiert. Reportage, Autobiographie, Dialog und ein schier unerschöpfliches Repertoire an Geschichten und Gedankenströmen: Kaum eine literarische Textform, die ihm nicht leicht von der Hand ginge. Dass Kraussers neuer Roman groß angelegte Lebens- und Zeitgeschichte(n), die Strukturen von Macht und Kontrolle und nicht zuletzt die Geschichte einer Obsession umreißt, konnte man bereits in den zahlreichen (und wieder einmal polarisierenden) Rezensionen lesen. Vor allem aber ist „Eros“ ein pompöses Feuerwerk unerhörter Begebenheiten und sein Autor einer der letzten Unbehaglichen, von denen man doch nicht lassen kann und auch nicht sollte.

Dienstag, Juli 18, 2006

Bernd Cailloux: Das Geschäftsjahr 1968/69

Man hat hier und da die „präzise Lakonie“ gelobt oder war von dem „hinreißend lakonische[n] Porträt der 68er-Generation“ begeistert, die Bernd Cailloux in seinem Roman „Das Geschäftsjahr 1968/69“ gezeichnet hat. Die eigene Lektüre des Buches bestätigt zunächst diesen Eindruck der Kritiker. Doch was heißt eigentlich Lakonie? Unser aller Lieblingsenzyklopädie, Wikipedia, meint dazu:

„Als lakonisch (griech. lakonikos, lat. lacinicus) wird eine knappe, kurze Ausdrucksweise ohne schmückende Elemente bezeichnet.“

So ein „lakonischer Stil“ lässt sich bei Cailloux, der mit kurzen Sätzen, vielen Absätzen und wenigen metaphorischen Zusätzen arbeitet, in der Tat ausmachen. Und doch trifft diese für das Ganze geltende Beschreibung es nicht ganz, wenn man aufs Detail schaut. Denn so wie die Stroboskop-Blitze der Muße-Gesellschaft, die der Ich-Erzähler zusammen mit seinem Freund Andreas Büdinger gegründet hat, durch die Diskotheken der erzählten Zeit zucken, so schlagen immer wieder scharfe und wie im Rausch pointierte Sprachblitze in die scheinbar schmucklose Lakonie des Erzählens. Etwa beim ersten großen Einsatz der Blitzgeräte zum Abschluss der Internationalen Songtage in der Essener Grugahalle 1968. Ein überwältigender Erfolg für die Muße-Gesellschaft, der den Protagonisten auf eine höhere Ebene des Erlebens hebt: „Im Taupunkt der Nacht hatte ich mich für einen kurzen [...] Moment frei gefühlt; frei von jeder Absicht, von jeglichem Zwang. [...] Das starre Gerippe des Ehrgeizes, der Fanatismus war gewichen, diese Erblast, immer eine Art Endsieg zu wollen, wie weggeblasen von der Orgie aus Musik und Licht.“ Oder wenn der Einsame seine Club-Besuche beschreibt und „die Träumer am Tresen“ versteht, weil sie wie er „einmal mehr am Nullpunkt der Nacht“ alleine dastehen. Der aber auch noch zum Schluss – nachdem er mit der Muße-Gesellschaft seinen Widerspruch des „Hippie-Businessman" gelebt und eine zur Geschäftsbeziehung gebrochene Freundschaft erfahren hat – an das „proustsche Blitzchen der Subversion“ glaubt. Es sind vor allem diese kleinen Juwele von Sätzen, die man sich am liebsten um den Hals hängen möchte, damit es um einen herum immer funkelt. Sie machen Cailloux’ Roman zu einem reichen Sammelsurium sympathisch-unspektakulärer Lebensweisheiten, wie „Vielleicht war ja das Schöne am Sex, solange wie möglich nicht zu wissen, um was es ging“ oder: „Das Glück lag immer hinter der nächsten Wand, damals wie heute“.

Das Porträt einer ganzen Generation mag, wie es die Spiegel-Rezension verspricht, „hinreißend lakonisch“ sein, das Buch von Bernd Cailloux ist es – zum Glück – nicht nur.