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Dienstag, August 03, 2010

Track Of The Day: David Baerwald - Got No Shotgun HydraHead Octopus Blues

Ewig nicht mehr gehört und auch schon fast 20 Jahre alt. David Baerwalds Album "Triage" ist so weit ich weiß "out of print". Warum eigentlich? Bitte auf CD-Börsen die Augen offen halten und diesen Killer-Track vor dem Vergessen retten! Um Verlinkung wird daher ausdrücklich gebeten.

Montag, Juni 07, 2010

Happy Birthday, Prince!

So wie's aussieht, werde ich wohl nicht nach Berlin fahren. Über 150 € für ein Prince-Konzert auszugeben, dazu sehe ich mich gerade nicht in der Lage. Es sei denn, es findet sich noch ein Gönner oder Mäzen für nur-die-guten. However, allen, die schon eine Karte haben, wünsche ich viel Spaß und Roger Nelson natürlich alles Gute zum 52.

Samstag, Mai 29, 2010

Prince in Berlin - 05.07.2010

Fast acht Jahre ist es her, dass ich zuletzt auf einem Prince-Konzert war (für die Komplettisten: 27.10.2002, Arena Oberhausen). Nachdem ich schon versucht war, mir ein Ticket für Werchter zu kaufen, kam diese Meldung rein: "Prince kommt für ein einziges Deutschlandkonzert nach Berlin. Der exklusive Vorverkauf startet am morgigen Sonntag, 30.05., um 10 Uhr." Na ja, dass Prince nur für ein einziges Konzert nach Deutschland käme, hatte man schon 1988 behauptet, um möglichst viele Besucher ins Frankfurter Waldstadion zu locken. Ich bin seinerzeit drauf reingefallen, nur, um mir dann noch ein weiteres Ticket für Dortmund besorgen zu müssen. Auch diesmal werde ich sehenden Auges meine Risikobereitschaft in finanziellen Transaktionen unter Beweis stellen, wenn ich morgen früh wieder vor der Kiste sitze, um mir eine Karte zu sichern. Wer Lust darauf hat, schneller zu sein als ich, kann das hier probieren.

Donnerstag, August 13, 2009

nur die guten vs. Wendy & Lisa

Ich komme so langsam in ein Alter, wo man zu jenen Worthülsen neigt, vor denen man sich in jungen Jahren gefürchtet hat. Wie etwa "Dass ich das noch erleben darf" oder "So jung kommen wir nicht mehr zusammen". Irgend einer dieser Sätze schoss durch meine Gedankenstube, als ich erfuhr, dass meine in doch mühevoller Kleinstarbeit aufgenommene Tanzperformance ins neue Wendy & Lisa-Video "Salt & Cherries" eingebunden wurde. Nähere Infos zur Vorgeschichte finden sich hier. Man wird mir ollem Muffelpeter an dieser Stelle eine kleine Träne des Glücks im Knopfloch hoffentlich zugestehen wollen. Und wenn nicht, eat this!

Freitag, Juni 26, 2009

R.I.P. MJ

Erste Begegnung mit 12 oder so. Video von Billie Jean. Ist das ein Mann oder eine Frau? Achtundachtzig das mein endpubertäres Gemüt schwer beeindruckende Konzert im Müngersdorfer Stadion. Anfang der 90er die irre New Jack Swing-Scheibe Dangerous. Irgendwann Mitte der 90er die Wiederentdeckung von Thriller, Anfang der "Nuller" dann die von Off The Wall. Nicht zu vergessen die vielen Standards, welche man beim Auflegen stets dabei hatte. Denn Billie Jean ging zur Not ja immer. Dies also die Berührungspunkte mit dem King Of Pop im Laufe meiner muskalischen Sozialisation. Und jetzt? Möge er in Frieden moonwalken.


Donnerstag, Dezember 25, 2008

Adolescent Sex



Whatever gets you through the night
Just keep on dancing

Mittwoch, September 24, 2008

William DeVaughn - Be Thankful For What You Got

Ein Song für die Insel, ein Song für die Ewigkeit, a song to remember; eines Tages, wenn es zuende geht, wird hoffentlich die Frage gestellt, was man noch mitnehmen möchte. Das hier sollte bitte dabei sein. Remember brothers and sisters / You can still stand tall.

Sonntag, August 10, 2008

Rest In Peace, Isaac

Montag, Juli 28, 2008

Wendy & Lisa - Balloon


Vor genau zwei Jahren, am 28. Juli 2006, schrieb ich mir, in einer ähnlich schwülen Sommernacht, meine Hoffnung auf ein neues Wendy & Lisa-Album von der Seele. Mittlerweile hatte ich den Glauben daran fast verloren. Doch bald ist es soweit: White Flags of Winter Chimneys wird es heißen. Vorab gibt es den Song Balloon zum freien Download. Vorschnelle Kommentare, um die ich ja sonst nicht verlegen bin, spare ich mir an dieser Stelle. Bis das komplette Album vorliegt, lässt mich allein die Freude über ein Lebenszeichen der Beiden in Demut schweigen.

Freitag, Juni 27, 2008

Now Is The Time

Ein Lied, das mir meine Uroma vorgespielt hat als ich 5 oder 6 war und welches einen der frühsten Einträge auf dem Wunderblock meines musikalischen Gedächtnisses hinterlassen hat. Seither ist ein Leben ohne Disco nicht mehr denkbar. Und ich bin dankbar für Jimmy James & The Vagabonds mit "Now Is The Time". Ella Elle L’a.

Samstag, Juni 07, 2008

Happy Birthday, Mr. Christian

Alles Gute zum Geburtstag, PRN. Von Prince findet man ja so gut wie nix mehr auf youtube, also muss das hier genügen. In dem Video ist er zwar nicht zu sehen, aber man kann ihn nicht überhören. Ein toller "Krush Groove"! Mehr davon dann in ein paar Stunden. Kann mir jemand Haarspray leihen?

Montag, Januar 14, 2008

Control II

Ich wusste nicht viel über Joy Division, hatte nur die Hits gehört und mir irgendwann mal die CD der Hamburger Boy Division gekauft. Aber noch bevor der Film angelaufen war, sprachen so viele davon, voller Erwartungen und Geduld und machten ihn so zu einem popkulturellen Ereignis, zu einem MUSS.

Mein Bochumer Lieblingskino war letzten Freitag gut gefüllt, und ich war froh gedrängelt zu haben, um noch einen guten Platz zu erwischen. Der Fotograf Anton Corbijn hat seinen ersten Film in s/w gedreht. Ich weiß nicht, ob er damit die zahllosen Grauwerte zwischen weiß und schwarz, zwischen gut und böse verdeutlichen will, ich finde das sieht einfach gut aus und passt zu der Musik und dem Coolness-Faktor, den Ian Curtis ohne Zweifel hatte. Sam Riley spielt wirklich gut. Ganz wunderbar zeigt er Curtis’ Leidenschaft für Musik und Poesie und, zumindest als Teenager, für die Selbstdarstellung. Zunächst als Bowie-Fan, lasziv, mit Lidstrich und auch später immer mit einer Zigarette, die ihm unglaublich lässig, männlich im Mundwinkel hängt. Bei diesem Anblick möchte ich mir die Haare schneiden, denn zu großen Trench meines Vaters überziehen und mit dem Rauchen anfangen. Und dann diese Musik! Sein Tanzstil macht mich lächeln und seine Stimme geht durch bis in die Zehenspitzen. Die ganze Kinoreihe vibriert im Rhythmus der wippenden Füße.

Sehr gut und witzig finde ich die Darstellung der Band, des Managers, und die von Tony Wilson. Wenn auch die Figur der Frau von Ian Curtis, die er viel zu früh heiratet und mit der er schon kurze Zeit später eine Tochter bekommt, eher nervt, weil sie viel zu lieb und naiv wirkt, so ist sie doch gut gespielt.

Wirklich furchtbar dagegen finde ich Alexandra Maria Lara. Ihre Garderobe passt nicht in die Zeit. Sie haucht, als würde sie in einem David Hamilton Film mitspielen und will da einfach überhaupt nicht hineinpassen.

Weil ich weiß, wie der Film enden muss, fehlt mir zum Schluss ein wenig die Spannung, was aber nichts daran ändert, dass ich zufrieden das Kino verließ und mir vielleicht doch noch eine „echte“ Joy Divison Platte anhören werde (und dann daheim vor dem Spiegel im Trench die lustigen Tanzbewegungen von Ian Curtis imitiere).

Control I

Seine hypnotischsten Momente hat Anton Corbijns lang erwarteter Film „Control“ dann, wenn die Musik spielt. Mit geradezu beängstigender Mimikry fangen die Schauspieler die Gewalt der Band ein, um die es hier geht. Band? Nein, es geht in erster Linie um Ian Curtis und um die Frage, ob man dem Menschen hinter der Gestalt des schwermütig-charismatischen Frontmanns, den die Welt in ihm gesehen hat, mit einem Biopic näher kommen kann. Der Reiz solch eines Kopieversuchs des Lebens liegt ja gerade in der Aussicht, dem (vergöttern oder verhassten) Star etwas näher zu kommen, ihn „kennen zu lernen“. Der Zuschauer hofft, hinter das Geheimnis zu sehen, das ihn an sein Idol bindet. Corbijn ist zum Glück klug genug, eine gesunde Distanz zu seinem Studienobjekt zu halten, strickt mit seiner bewährten Schwarz-Weiß-Ästhetik am Mythos weiter und entzaubert ihn nicht. Alles andere wäre so fatal gewesen wie der deplazierte Einsatz des sinnleer vor sich her säuselnden Emo-Orakels Alexandra Maria Lara. Bei Corbijns altem Kumpel Grönemeyer fragt man sich dagegen, warum der so lange keine Filme und stattdessen so viel Musik gemacht hat. Wo er doch bekanntlich gar nicht tanzen kann. A propos: Hier noch Dance, Dance, Dance to the radio! Aber mit den echten.

Montag, November 12, 2007

Bran Van 3000 - Call Me

Die 90er waren fast vorbei, ich dachte schon, da käme nichts mehr, doch dann kamen Bran Van 3000 und retteten, was es noch zu retten gab. Aber dazu bei anderer Gelegenheit mehr. Ich habe noch gar nichts zu "Call Me" geschrieben, dem ersten Lebenszeichen vom mehr oder weniger losen kanadisachen Musikerkollektiv um James Di Salvio seit gut sechs Jahren. Dabei ist diese Neuigkeit inwzischen bereits keine mehr. Das Stück hat den schönsten Anfang, den Bran Van bisher vollbracht haben, noch schöner als der von "Astounded", wo man in punkto Spannungssteigerung bereits konkurrenzlos gut war. Tja, und dann...dann kommt ein Refrain, der vielleicht einen Tick zu gefällig agiert und zuletzt eine Art Reggae-Break, das mich nach dem ersten Hören sehr empört hat, weil er so gar nicht zu der zuvor aufgebauten Stimmung passen wollte. Inzwischen bin ich etwas versöhnlicher gestimmt, schließlich haben Bran Van 3000 schon immer großen Spaß am Aufbrechen von Gewohnheiten gehabt. Vielleicht kriegen sie mich auf meine alten Tage sogar noch zum Kiffen. Ich freue mich auf Rosé.


Dienstag, November 06, 2007

Prince Fans United


via

PRESS RELEASE - FOR IMMEDIATE RELEASE

November 5, 2007

PRINCE FANS FIGHT BACK AGAINST ATTACKS

In an extraordinary, but not unfamiliar move, the rock legend Prince is using an army of lawyers to launch attacks on his own fans.

Several of the largest web communities dedicated to the artist have received notices to cease and desist all use of photographs, images, lyrics, album covers and anything linked to Prince's likeness.

It is our opnion that these threats are not made in an attempt to enforce valid copyright as Prince alleges in his threats, rather we believe they are attempts to stifle all critical commentary about Prince. We strongly believe that such actions are in violation of the freedom of speech and should not be allowed. Prince claims that fansites are not allowed to present any artwork with Prince's likeness, to the extreme that he has demanded removal of fan's own photographs of their Prince inspired tattoos and their vehicles displaying Prince inspired license plates.

Prince's representatives have requested that the fansites provide them with "substantive details of the means by which you [the fansites] propose to compensate our clients [Paisley Park Enterprises, NPG Records and Anschutz Entertainment Group (AEG)] for damages..."

The owners of the three largest fansites supporting Prince: www.housequake.com, www.princefams.com and www.prince.org have come together to fight back to what amounts to an injustice to the fansites and the very fans who have supported Prince's career, many since the very beginning nearly thirty years ago.

It is their hope that Prince will reconsider his position and allow these fansites to continue their existence without constant threats from Prince and his attorneys. Should this not be possible, the fansites are fully prepared to defend their position in the proper court of law, as well as fully prosecute any claims to which they are justly entitled.

The owners of housequake.com, princefams.com and prince.org acknowledge that, while Prince is entitled to control of his copyrights, it should be within the law. The law clearly provides for displaying of images of a celebrity's likeness for newsworthy events or matters that are considered to be public interest. All three websites feel that the photographs and/or likeness displayed on their websites clearly fall within the public interest category. Additionally, the use of photographs is legal based on the fair use doctrine, i.e. the displaying of album cover art, or the collage headers created by website members using a variety of different photographs.

For housequake.com: Aaron A. Sikkink and Karyn Avera
For princefams.com: Endre Adolfsen and Jonathan Nice
For prince.org: Ben Margolin

For more information, please contact the Prince Fans United Group spokesperson:
Karyn Avera at:pfu@housequake.com.

Dienstag, Oktober 09, 2007

The World Is Everything: David Sylvian - Köln - 8. Oktober 2007

November 1993 – Il duomo di Firenze. Oktober 2007 – Der Kölner Dom. Fast 14 Jahre zwischen zwei Konzerten, zwischen zwei sich aus dem Phlegma des Daseins erhebenden Monolithen. Zwei mal einfach losgefahren, ohne zu wissen, ob die Richtung stimmt. Beide Male sicher angekommen. Das Andenken daran für die Memoiren eines Herzblutenden aufbewahrt. Im Theater am Tanzbrunnen gediegenes Sitzen in zweiter Reihe. „What A Wonderful World“ zum pünktlichen Auftakt. Von der Bühne kommt kaum eine Begrüßung. Statt dessen Distanz elegant. Das Außen kehrt sich nach Innen. Was zählt sind kleine Gesten und sparsame Mimik, die erst nach und nach immer großzügigere Lächeln austeilt. Keine Faust, die sich reckt, keine Hand, die beschwört; dennoch wird jeder hier im Saal im Innersten berührt. Sylvians Stimme dringt an Orte vor, die selten zuvor ein Mensch gezeigt bekam. Unbeirrbar rüttelt sie am Ich, tritt Erschütterungen los und strömt als gleißendes Glück zurück an die brüchig gewordene Oberfläche. Es gibt noch Hoffnung, so lange ein einziges Musikstück ein halbes Leben in Frage stellen kann. There's a fire in the forest / It's taking down some trees / When things are overwhelming / I let them be / […] There is always sunshine / Far above the grey sky / I know that I will find it / Yes, I will try. Die Musiker, darunter Steve Jansen, spielen in punktgenauer Erhabenheit und unantastbarer Traurigkeit: Brilliant Trees, Ghosts, Every Colour You Are – die alten Bekannten von einst ins neue Licht gerückt, nur anhand der Worte wieder erkannt, während die neueren Nine-Horses-Stücke längst zu vertrauten Weggefährten geworden sind. Noch zwei stille Zugaben und ein ruhiges Lächeln. Wanderlust zum Schluss: And deliverance has many faces / But grace is an acquaintance of mine. Das ist die Freiheit, die! Ich! Meine!

Mittwoch, August 22, 2007

Lucio Battisti - La Canzone del Sole

Ich melde mich mal für ein paar Tage ab (nicht, dass es vorher hier besonders aufgefallen wäre, dass ich noch da bin). Kann den Regen einfach nicht mehr ertragen, also geht es in Richtung Sonne. Passend dazu die "Canzone del Sole" von Lucio Battisti. Frl. W., übernehmen Sie, derweil.

Mittwoch, Juli 11, 2007

Prince - Planet Earth

Er kann es noch: Großtaten wie "Chelsea Rodgers" schreiben. Die einem die Füße auf dem Tanzflur heißbrutzeln und von der ersten bis zur letzten Sekunde mitreißen. Er schafft ihn erneut, den eleganten Spagat zwischen kalkuliertem Bombast und kindlicher Verspieltheit in "Planet Earth". Er hatte sie also doch noch, die Nummer von Wendy & Lisa, die ihre unverkennbare Prägung im Titelstück oder in "Lion Of Judah" hinterlassen. So gleichgültig kann mich kein James Blunt-Song werden lassen, als dass ich nicht blind jeden einzelnen Akkord benennen könnte, den die beiden hier gegriffen haben. Da braucht es keine Liner-Notes. Er schüttelt sie immer noch aus dem Ärmel, Beischlaf-Hintergrund-Klassiker wie "Somewhere Here On Earth" oder Penis-Posen a la "Mr.Goodnight", auch wenn kaum ein Jehova das bezeugen mag. Und ja, leider sind ihm auch die Banalitäten nicht ausgegangen, ein Lied, das mit der Zeile "The Main Problem With War Is That Nobody Wins" anfängt, kann ich jedenfalls nicht ernst nehmen. Die Schweinerock-Single "Guitar" macht es auch nicht besser, wenngleich das musikalisch ähnlich speckig daher stiefelnde "The One U Wanna C" sich inzwischen unbarmherzig in meine Gehörwindungen geritten hat. Letzgenanntes sollte sich Stitch Jones unbedingt anhören, könnte ihm gefallen. Kann man nämlich prima auch das Lasso zu schwingen. Fazit? Fragt mich in einem Jahr nochmal. Das schöne an den meisten Prince-Platten ist ja, dass sie mit der Zeit ihre Bedeutung ändern - und die hier hat auf jeden Fall das Zeug zum Grower.

Sonntag, Juli 08, 2007

Planet Earth und so weiter...

Alle Songs vom neuen Prince-Album "Planet Earth" kursieren inwzischen in den Weiten des Netzes und liegen bereits auf meiner Festplatte. Bevor ich hier zur ausführlichen Kritik aushole, muss ich mir das Ganze noch ein paar Mal anhören. Was allerdings jetzt schon feststeht: WENDY UND LISA SIND MIT DABEI! Und ich muss mich entscheiden, ob ich auf der nächsten Auflegeparty "Mr. Goodnight" oder "Chelsea Rodgers" spielen werde. Vermutlich beides. Mehr demnächst auf der guten Seite.