Montag, September 25, 2006

Alle Jungen, alle Mädchen...

...zieht diese T-Shirts an, yeah yeah! Style ist ja bekanntlich alles. Und ein ordentliches Mode-Label die halbe Miete. Die "Guten"- Botschaft soll jedenfalls unter die Leute gebracht werden, darum gibt es sie jetzt auch als T-Shirt! Der erste Prototyp wird bereits getragen, die Eigenkollektion ist in Arbeit. Man kann dann das T-Shirt komplett erwerben (14 €) oder aber auch das eigene T.-Shirt mit dem "Guten"-Label verzieren lassen (5 €). Es gibt natürlich auch Kumpel-Konditionen, aber die muss ich noch mit meiner Design-Abteilung abklären. Die Kumpel-Konditionen kannst Du in Anspruch nehmen, wenn wir schon mal gemeinsam essen, pinkeln, auflegen oder saufen waren. Alternativ reicht es aber auch, wahlweise die Sätze "Prince finde ich toll" oder "Die Guten-Seite ist klasse" laut und deutlich und vor Zeugen auszusprechen. Bestellungen bitte an nur_die_guten[_a_t_]gmx-topmail[punkt]de.

Freitag, September 22, 2006

Fotos II

Und David Byrne in der Bochumer Jahrhunderthalle:

Fotos I

Ich hatte doch ein paar Fotos versprochen. Hier sind sie also (mit dem Layout hab ich's leider noch nicht so):
Maceo Parker im Dortmunder Domicil:

Mittwoch, September 20, 2006

The Album Leaf – Into The Blue Again

Der Blick auf die Welt im Cinemascope: Hier zählt nicht der Ausschnitt, hier geht es ums Ganze - das umfasst wird mit Songtiteln wie „The Light“, „Shine“, „See In You“ oder „Into The Sea“. Erhabene Empfindungen, die in die Breite gehen und auf weiten Wegen Zeit bekommen, sich zu entfalten, ohne dem dubiosen Reiz der großen selbstverliebten Geste zu erliegen. Nein, der Schöpfer dieser uferlosen Landschaften nimmt seine Hörer an die Hand und führt sie zielsicher zu intimen Momenten, die er ihnen ganz diskret überlässt. „Into The Blue Again“ ist nichts Geringeres als die Suche nach dem Archimedischen Punkt in der Musik. Ein Liebäugeln mit dem unhintergehbaren Ort, von wo aus die Melodie im Überblick und völlig transparent erscheint. James LaValle hat ihn beinahe gefunden.

Reinhören

Freitag, September 08, 2006

Prince - Ultimate

Just another Best-Of-Compilation? Nicht ganz. CD 1 hat zwar mit ihren "17 Classic Hits" keine Überraschungen zu bieten (außerdem haben frühere Zusammenstellungen vorgemacht, wie es noch besser geht), auf CD 2 funkeln jedoch einige Perlen, die in dieser Form (bzw. im CD-Format) selbst dem Hardcore-Fan bisher unbekannt oder zumindest schwer zugänglich gewesen sein dürften. Sheila E's "Fresh Dance Mix" von "Pop Life" oder die 12'-Versionen von "She's Always In My Hair", "Raspberry Beret" und "U Got The Look" erscheinen hier erstmals auf CD. Höhepunkt ist aber sicherlich der 8-Minuten-Dance Remix von "Let's Work". Denn wer bei eBay nie Glück und auf dem Konto kein Geld hat, dürfte bei der Suche nach dieser Vinyl-Rarität auf offiziellen Wegen kaum fündig werden. Natürlich fehlt auch Einiges: Warum man mal wieder auf "Love or Money" verzichtet hat oder niemand auf die Idee gekommen ist, das Funk-Monster "Sexy Dancer" endlich mal in der langen Version auf CD zu pressen (statt dessen aber die völlig überflüssigen (Re)Mixe von "Thieves In The Temple" oder "Cream" draufgepackt wurden, die man auf jedem Flohmarkt für ein paar Euro hinterhergeworfen bekommt), wird mir allerdings auf Ewig ein Rätsel bleiben. Hier geht es zur Trackliste.

Mittwoch, September 06, 2006

El Perro Del Mar

Nicht wirklich neu, diese Entdeckung. Fanden sich einige Lieder von El Perro Del Mar - das Projekt einer beängstigend schönen Frau aus Göteborg, die auf den Namen Sarah Assbring hört - doch bereits auf diversen Mixen, die mir hier und da zugeschustert worden sind. Inzwischen feiere ich mit dem ganzen Album jeden Tag aufs Neue Kindergeburtstag mit Karamel und Kandiszucker. Und labe mich an naiver Melancholie, wenn die Party vorbei ist. So Süßkram hat ja oft nur eine begrenzte Haltbarkeit, also schnell noch auf ihre Myspace-Seite klicken und in die Lieder reinhören (vor allem in "God Knows"), bevor man wieder Lust auf was Deftigeres bekommt. It's all good.

Freitag, September 01, 2006

Top-Ten der Suchbegriffe

Hier die Top-Ten der Suchbegriffe (Monat August), mit denen google-Nutzer zu mir gefunden haben. Ob nach ihrem Besuch noch Fragen offen geblieben sind, ist jedoch nicht überliefert:

bumsgeschichten3
mary lou ynda2
david axelrod biographie1
plattenkritik jazz funk maceo parker1
reinhören nacht voll schatten1
andreas büdinger1
juicy beats bilder 20061
prince candy dulfer nothing compares 2 u1
schminktipps für emos1
hochgeschlossenes kurzes kleid1

Dienstag, August 29, 2006

Tote Bilder: Battle In Heaven

Fellatio zu Beginn und am Ende der Geschichte. Jeweils derselbe neonkalte Raum, dieselben Akteure, nicht einmal ein Stellungswechsel hat stattgefunden. Und doch gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Szenen. Welchen?

Die Bilder in diesem Film sind Tableaux Vivants: Als Analogie, wenn sie archetypische Konflikte (Schuld, Betrug) und Beziehungsgeflechte (Abhängigkeit) nachstellen, aber auch als Negativ, indem Sie menschliche Stillleben präsentieren, deren düstere Regungslosigkeit ihr Pendant in einem schwerfälligen Erzählstil findet; und vor allem in der teilnahmslosen Mimik der Akteure. Denn selbst wenn Sie weinen, zuckt nicht ein Muskel in diesen lethargischen Gesichtern. Lediglich stumme Tränen zeugen von ihrer Trauer. Emotionen verschaffen sich in diesem Film wenn überhaupt dann nur in Aktionen Ausdruck: beim Sex, Autofahren oder Töten etwa. Doch auch ein Mord stellt hier keinen Höhepunkt dar, er gehört zum Fluss behäbiger Bilder (hierzu passt, dass sogar die expliziten Sexszenen den Orgasmus der Beteiligten aussparen). Zum Schluss dann also noch einmal ein Blow-Job: Endlich sprechen die Partner miteinander, scheinbar haben sie nun gelernt, miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig ihre Liebe zu gestehen und vor allem: zu Lächeln! In ihre Gesichter ist Bewegung gekommen. Doch ist diese letzte Szene bezeichnenderweise ebenfalls nur ein heraufbeschworenes Bild, eine Wunschvorstellung des Anti-Helden Marcos vielleicht. Das junge schöne Mädchen und der dicke ältere Mann: Sie beide sind da schon tot. Ein Film, der von seinen toten Bildern lebt.

Dienstag, August 22, 2006

Byrne, Baby, Byrne!

(Foto folgt auch hier, äh, demnächst) Century Of Song in der Jahrhunderthalle, 20. August 2006. Joe Henry hat bereits neun Alben veröffentlicht, ich hatte bis letzten Sonntag noch nie was von ihm gehört. Warum eigentlich nicht? Warum setze auch ich zu oft auf diejenigen, die am lautesten Schreien bzw. über die so laut geschrieen wird? Warum wundere ich mich dann immer wieder über langweiligen Lärm? Selber Schuld. In all dem Krach und der eigenen Bequemlichkeit geht jemand wie Joe Henry schnell unter, dabei ist es gerade sein herrlich unprätentiöses Auftreten, welches für ihn einnimmt. Seine Musik ist im besten Sinne des Wortes schnörkellos. Sie ist schwerblütig genug, um zu berühren und gewandt genug, um zu begeistern. Oft habe ich während seines Spiels den Kopf in den Nacken geworfen und mir von den zuneigungsvollen Tönen, die da von der Bühne kamen, das Kinn kraulen lassen. Das Publikum wurde ganz langsam, immer höher, auf einen Gipfel geführt, und dort angelangt bekam es dann eine überwältigende Interpretation von Gershwins „It Ain't Necessarily So“ geboten (Popsongs sind wie Prostituierte: Jeder, der genug zahlt, darf sich daran vergreifen. In einigen Fällen macht sie das nicht weniger einzigartig oder begehrenswert. Ich mag übrigens auch das Cover von Bronski Beat). Zum Abschied, wir waren wieder sicher im Tal angelangt, spielte Henry dann noch „Flag“ vom letzten Album „Tiny Voices“. Prädikat: unbedingt kaufen!

Als David Byrne dann auf die Bühne tritt, ist das erste, was A. zu mir sagt „Lichtgestalt“: das hellgraue Haar, der weiße Nadelstreifenanzug – um ihn herum leuchtet die Aura des Künstlers im Zeitalter seiner Unkompromittierbarkeit. Dass er recht ulkig auf der Bühne herumstakt, ist natürlich nur Show und soll den Zuschauer in die Irre führen. Es geht sofort standesgemäß zur Sache mit „Nothing But Flowers“, erst einmal nur mit schlanker Bandbegleitung. You got it, we got it. Unter dem Kronleuchter, im hinteren Teil der Bühne, warten die Duisburger Sinfoniker auf ihren Einsatz. Als der kommt, geht die Revue los, wobei die Elemente klassischer Musik in den Hintergrund geraten und eher so etwas wie ein folkiger Big-Band-Sound geschaffen wird, irgendwo zwischen Los Lobos und Las Vegas. Byrnes Lust an der eigenen Verspieltheit scheint keine Grenzen zu kennen: Eigenes folgt auf Giuseppe Verdi, Heads-Songs folgen auf Country-Klassiker (schön, dass dazu Joe Henry noch einmal auf die Bühne kommt). Die Würfel fallen immer wieder neu, man weiß nie, was als nächstes kommt. Warum auch, die Langeweile ist gerade woanders, das Publikum euphorisch. Es gibt eine Zugabe, noch ein paar Verbeugungen und dann ist er vorbei, der Abend, an dem alles gepasst hat. Vor allem das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. This Must Be The Place.

Mittwoch, August 16, 2006

Dons Deppen I – Oliver Geißen

Oliver Geißen ist der Sohn eines Fischhändlers. „Er wollte zunächst Tierarzt werden“, heißt es im Wikipedia-Artikel über ihn. Fischhändler und Tierarzt – das sind ehrenwerte Berufe. Immerhin fordern sie einen freiwilligen (und sinnvollen, weil für andere nützlichen) Umgang mit Gestank. Weder tote Fische noch kranke Tiere riechen besonders gut. So etwas verdient den höchsten Respekt. Oliver Geißen ist jedoch nicht Tierarzt, sondern Depp geworden, und man darf sich nun die Frage stellen, an welcher Weggabelung seiner Biographie er die Richtung zum Deppen eingeschlagen hat. Waren es die zwei Jahre Bundeswehr? Hat er für den Kommiss (verständlicherweise) aufgehört zu denken und danach einfach nicht wieder angefangen? Oder ist ihm während seiner Zeit bei den Hamburg Blue Devils ein Football mal zu derbe gegen die Birne geknallt? Wir wissen es nicht – und doch gibt uns der Wikipedia-Artikel einen heißen Tipp: „Seine ersten Moderationsschritte wagte Geissen beim privaten Jugendsender "OK Radio" in Hamburg und erreichte in der Hansestadt dadurch eine große Bekanntheit.“ Das ist es! Allein schon „OK Radio“ klingt ja mindestens so bekloppt wie "OK Italia". Hier muss Oliver Geißen in ungezählten Moderationsstunden das schwierige Handwerk des die Einfältigkeit der geladenen Gäste süffisant Überbietenden gelernt haben. Man denke nur an den Auftritt von Hubert Kah in irgendeiner der von Geißen moderierten 80er-Shows. Kah, der sichtlich verwirrt und vermutlich unter Drogeneinfluss was von einer neuen Single, die aber noch nicht gepresst sei, faselte, wurde in seinem Redefluss von Geißen mit einem eloquent-herablassenden „Ahhh…ja!“ abgekanzelt. Bereits zuvor kam von Geißen nichts als ein freches Krötengrinsen und zwei drei oberflächlich-belanglose Fragen a la „Wie war das denn damals in den 80ern?“ Kah ging gegen diese Dummheit mit der eigenen, das heißt mit endlos verschwurbeltem Eso-Geschwafel, an. Er verstieß dabei gegen die ungeschriebenen Gesetze des Non-Diskurses, des „Wir tun so als ob wir uns unterhalten, ohne wirklich etwas zu sagen“. Denn auf so eine Frage hätte er allerhöchstens mit 10 Wörtern verteilt auf zwei Sätze antworten dürfen. Stattdessen ein nicht enden wollender Rede-Schwall. Dies darf der Gralshüter des Non(sens)-Diskurses natürlich nicht zulassen, also fällt Geißen seinem Gast ins Wort bevor es zu unbeabsichtigt sinnhaften Äußerungen kommen kann. Unvergessen auch seine Erwiderung auf Désirée Nosbuschs Coming Out als Prince-Fan: Völlig überfordert von der Bekenntnis zu solch einer obskuren Leidenschaft, setzte er wieder sein bewährtes, weil Überlegenheit suggerierendes Krötenlächeln auf und verkündete ein in seiner Originalität noch nie dagewesenes „Lebt der noch?“ Die Ausdifferenzierung seiner Rede erreichte schließlich mit dem Uraltwitz über „TAFKAP-Prince“ („Wie heißt der jetzt eigentlich?“) ihren vorläufigen Höhepunkt. Klar, dass Geißen sich spätestens hier die Aufnahme in „Dons Deppen“ redlich verdient hatte, zumal er auch unfreiwillig ein nicht unwesentliches Deppen-Kriterium erfüllte: das Fremdschämen.

Dons Deppen – Das Manifest

„Dons Deppen“ ist eine auf der Blogseite „Nur die Guten“ in unregelmäßigen Abständen erscheinende Rubrik, die sich in besonderem Maße der Aufdeckung des nicht immer unmittelbar erkennbaren Deppentums verpflichtet fühlt. Dabei richtet sich das Augenmerk auf Personen der Zeitgeschichte, die sich auf (pop)kulturellem Felde durch verbürgte, penetrante und darum (den Autor dieser Zeilen) besonders nervende Dummheit hervorgetan haben. Dem aufmerksamen Leser entgeht sicherlich nicht, dass ein solches Vorhaben zunächst einmal im schroffen Gegensatz zu der Grundidee der „Guten“-Seite (wie sie ja bereits im Titel formuliert ist) steht. Mit „Dons Deppen“ hat sich der Initiator von „Nur die Guten“ nun das korrektive Negativ zur eigenen Eierkuchen-Mentalität geschaffen. Dabei trägt er ganz nebenbei auch der Tatsache Rechnung, dass es „da draußen“ (das ist dort, wo die Leserschaft sitzt) auch jede Menge Bullshit zu ertragen gibt. Anders ausgedrückt: Mit „Dons Deppen“ hält auf Dons Seite endlich auch mal ein Stück Lebenswirklichkeit Einzug. Und um den „Best of“-Anspruch von „Nur die Guten“ nicht völlig über Bord zu werfen, werden in „Dons Deppen“ natürlich nur die dümmsten Deppen vorgestellt. Versprochen!

Montag, August 14, 2006

What about the band? Maceo Parker – Domicil Dortmund – 9. August 2006

(Foto folgt demnächst) Die nächste Altherrenveranstaltung. Der Altersdurchschnitt so um die Mitte vierzig. Bis kurz vor Konzertbeginn kann man sich mühelos in die erste Reihe mogeln. Neben mir zwei Damen weit über fünfzig, eingezwängt in knappe Klamotten für Zwanzigjährige. Die Dellen ihrer nackten Oberarme reiben sich an meinem Prince-T-Shirt, auf das mich ein glatzköpfiger Typ, der auf dem Rand der Bühne sitzt und sich eine raucht, anspricht. Ob ich denn auf der Tour gewesen sei. Wir kommen ins Gespräch, verplaudern uns nett die Zeit. Um kurz nach halb neun wird es dunkel. Eine papageigrün gekleidete Dame tritt ans Mikro, erzählt irgendwas mit „funky“, man kann sie kaum verstehen. Ihr greller Dress passt auch überhaupt nicht zu den maßgeschneiderten Anzügen der Musiker, die nun auf die Bühne treten. Ein dicker Bassist schlägt den Groove vor, in den sich nach und nach alle einfinden. Der grüne Papagei krächzt munter seinen Sermon weiter, der irgendwann mal, endlich, mit „MACEO“ endet – und da steht er auch schon, dieser ältere smart lächelnde Herr mit seinem Maßanzug, der coolen Sonnenbrille und dem goldblitzenden Saxofon in der Hand. Über alles, was jetzt folgt, wurde schon tausendmal geschrieben, und es ist ein Leichtes, sich aus dem unerschöpflichen Repertoire von Phrasen und Gemeinplätzen, die es zu Maceo Parker live gibt, zu bedienen. Einer dieser Sätze stammt von ihm selbst: "Two Percent Jazz and 98 Percent Funky Stuff!" – und das trifft natürlich auch auf den Abend im Domicil zu. Will sagen: Wer zu einem Maceo-Parker-Konzet geht, weiß, was ihn erwartet, der will auch nichts anderes sehen und hören: All die Großtaten, die der Grandseigneur im Laufe der Jahre uns schon vorgeblasen hat, natürlich viel James Brown, zwischendurch ein par Solo-Sachen oder ein Rap vom Sohn Corey Parker. Und weil uns Maceo nicht die ganze Zeit einen blasen kann, singt er auch, z.B. eine Ballade von Ray Charles, oder fordert das Publikum immer wieder dazu auf, nicht nur ihn alleine zu ehren: „What about the band?“ – noch so eine Phrase, die es am Merchandise-Stand sogar als T-Shirt gibt. Zu Recht, denn die „Band“ ist natürlich weltklasse: stets zu Diensten, aber auch antreibend, setzt sie Pointen und Akzente und vereinigt doch alles zu einem einzigen, unwiderstehlichen Groove. Wenn ich nun Greg Boyer stellvertretend für die anderen hervorhebe, dann nur, weil er direkt vor mir stand und weil er sich angesichts meines T-Shirts und meiner Huldigungen das ein oder andere süffisante Lächeln nicht verkneifen konnte. Macht nix, ich wollte halt nicht anders, als mich wie ein pubertierender Teenager freuen, der mit seinen Helden mal Tuchfühlung halten darf. Eine Erwartung wurde übrigens doch nicht erfüllt: Inklusive Zugabe spielte die Band nur zwei Stunden und fünfzig Minuten. Ein Maceo-Konzert, das unter der Drei-Stunden-Marke bleibt? Das war wirklich ungewöhnlich.